Nette Werkzeuge

In Anlehnung an Franks Softwareempfehlung möchte ich hier kurz ein paar kleine Werkzeuge erwähnen, die mir die tägliche Arbeit erleichtern, oder anderweitig Freude bereiten :)

Notebook Hardware Control: (Freeware)
Ein Werkzeug für Laptopbenutzer, die Zugriff auf die Systemkomponenten und deren Einstellungen haben wollen. So ist es z.Bsp. möglich die Kernspannungen der CPU zu reduzieren, die Grafikkartenleistung einzustellen und Festplattenoptionen hinsichtlich Acoustic Management anzupassen. Dies alles verpackt in einer netten Einstellungsoberfläche macht das Werkzeug ein Muss für jeden Laptopbenutzer. Still und Leise verrichtet es seinen Dienst im Tray der Taskleiste und zeigt dort nach Wunsch verschdiene Temperatur- und Leistungskenndaten des Laptops an.

Notepad++: (freie Software)
Ein durchaus netter Editor mit automatischer Syntaxerkennung und Unterstützung für viele Syntaxformate. Eine reiterbasierte Dokumentenverwaltung im Hauptfenster und die Möglichkeit die Funktionalität durch Plugins zu erweitern runden diesen netten Editor ab.

NSIS: (freie Software)
Das Nullsoft Scriptable Installation System ist ein freies Werkzeug um Softwareinstallationsroutinen zu erstellen. Dabei stehen unzählige Möglichkeiten die Installationsoptionen anzupassen. Auch ein Uninstaller kann automatisch angelegt werden.

HM NIS Edit: (freie Software)
Ein Editor für die NSIS-Konfigurationsscripte gefällig? Vielleicht sogar noch mit einem Generierungswizard? Dann ist HM NIS Edit die richtige Wahl. Einschließlich der Kompilierung und dem Test der erzeugten Installationsroutine.

Zune Theme für Windows XP: (Freeware)
Kein Werkzeug, dafür aber nett anzuschauen. Das offizielle Microsoft Theme zum Zune Player.

Paint.net: (freie Software)
Schon einmal von Frank vorgestellt, aber dennoch eine erneute Erwähnung wert. Ein layerbasiertes Bildbearbeitungsprogramm geschrieben in C#. Empfehlen kann ich hier die Version 3.0 Alpha 3, die zumindest über ein Verlaufwerkzeug verfügt. Erweiterbar ist das ganze durch Plugins. Schade ist lediglich die mangelnde Wiedereditierbarkeit von angelegten Layerkomponenten. Ist ein Text einmal angelegt, kann er nicht wieder bearbeitet werden. Ich gehe aber davon aus, dass man sich diesem Thema in einer der zukünftigen Versionen annehmen wird.

Neue Festplatte

Seit letztem Wochenende verrichtet eine Hitachi 7K100 mit 7200 Umdrehungen, 100GB und 8MB Cache ihren Dienst in meinem Laptop. Das derzeit schnellste Modell, was für P-ATA zu finden ist. Im Vergleich zu meiner vorher verbauten Hitachi 5K80 mit 5400 Umdrehungen und 80GB ein kleiner Performancezuwachs. :)

Die Geräuschentwicklung ist dabei absolut verträglich. Man hört ein sonores Brummen. Aber auch nur, wenn die Umgebungslautstärke gleich Null ist. Von daher absolut empfehlenswert.

Zum Vergleich habe ich mal HD-Tach mit der alten und mit der neuen Festplatte laufen lassen:

hitachi-7k100-5k80-hd-tach.jpg

Unser Schweiß im Laden

Ich war am Wochenende im Media Markt und wollte eigentlich im gut sortierten Alternative-Bereich nach Musik stöbern. Interessiert wie man ist, tappselt man natürlich auch durch die Reihen der Computerabteilung. Und was sieht das geschulte Auge da? Ja kann es denn möglich sein?! Eine Magnussoft ZETA 1.21 in einer damals so sehnlichst erbetenen Pappverpackung!

Magnussoft ZETA 1.21 im Media Markt Halle (Saale)

E-Mail-Migration

Da ich mich seit einiger Zeit in Windows eingerichtet habe, kam auch eine Migration der E-Mails von ZETA in Frage, da ich die gesamten Archive nicht umsonst angesammelt haben wollte. Das Ziel der Migration war der Mozilla Thunderbird. Jedoch war dies nur mit einigem Umstand erreichbar.

E-Mails zippen, auf Windows entpacken und los? Nee, so einfach ist das nicht. Da in ZETA jedes E-Mail-Objekt vorzugsweise mit dem Betreff und einem Zeitstempel als Dateinamen abgespeichert wird, war ein entpacken unter Windows nicht fehlerfrei möglich, da ein voll qualifizierente Pfadangabe nur maximal 260 Zeichen beinhalten darf. Da ich aber sehr viele E-Mail-Objekte mit einem sehr langen Betreff habe, fiel dies schon einmal flach. Also habe ich schnell ein Programm geschrieben, welches rekursiv über alle E-Mail-Verzeichnisse wandert und jedes E-Mail-Objekt in 1.eml, 2.eml, 3.eml, … umbenennt. Das Programm findet sich hier.

Danach war das entpacken der E-Mails ohne Probleme möglich. Der Thunderbird benutzt das mbox-Format um E-Mail-Objekte zu archivieren. Somit mussten die ganzen .eml-Dateien in das mbox-Format umgewandelt werden. Dazu habe ich das Programm IMAPSize benutzt, welches anhand einer vorgegebenen Ordnerstruktur mbox-Dateien erzeugt. Dies jedoch nur, wenn die einzelnen Objektnamen mit “.eml” enden. Ist dieser Schritt getan, so benötigt man “nur” noch MboxImport-AddOn für den Mozilla Thunderbird.

Nach ein wenig Anpassung der importierten Ordnerstruktur sind dann endlich alle archivierten E-Mails im Thunderbird gelandet. Ich wünsche eine angenehme Migration.

Geschafft, Mädels!

Heute Mittag um 12 Uhr war es soweit. Die Diplomverteidigung. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten mit der Hochschulhardware, konnte die leicht überzogene zwanzigminütige Präsentation losgehen. Anschließend wurde noch ein wenig diskutiert, und zum Schluss die Noten verlesen, welche ich mit etwas Sprachlosigkeit und ein wenig Pipi in den Augen hingenommen habe.

Diplomarbeit: 1.3 und 1.0

Präsentation: 1.0

Zur Diplomgesamtnote kann ich noch nicht viel sagen, da diese erst berechnet wird.

Auf diesem Wege möchte ich mich noch einmal bei meiner besseren Hälfte und Allen anderen bedanken, die mich bei der Erarbeitung der Diplomarbeit unterstützt, mir in den Arsch getreten, oder anderweitig unter die Arme gegriffen haben! Vor allem möchte ich mich aber hier noch einmal in aller Form bei meinen Eltern und Großeltern bedanken, die mir immer wieder über Durststrecken hinweggeholfen haben!

Vielen Dank!

PS: Aso, ich bin jetzt Diplom Informatiker (FH). : )

Update: Die Gesamtnote des Diploms ist 1.9.

Diplom und Auto

Letzte Woche habe ich meine Diplomarbeit binden lassen. Sieht echt gut aus. 95 Seiten mit einfachen Zeilenabstand sind es geworden. Diese Woche konnte ich die Arbeit dann endlich an der Hochschule abgeben. Nun sitze ich an der Kolloquiumspräsentation, welche hoffentlich nicht mehr lange auf sich warten lässt. Ein großes Dankeschön soll hier an Maurice und Florian gehen, die mich tatkräftig beim Korrekturlesen der Arbeit unterstützt haben. Danke! Ohne euch wären sicherlich einige Kommafehler und andere Unzulänglichkeiten mehr in der Arbeit zu finden : )

Weiterhin habe ich noch mein altes Auto verkauft, welches schon über ein Jahr bei einem kleinen Händler stand. Das wollte aber so recht keiner mehr kaufen, weil sich heutzutage keiner mehr ein Auto ohne G-Kat anschafft. Nunja, ab zum Händler, wo ich es damals gekauft hatte, und siehe da, es hat sich wohl ein mir unbekannter Abnehmer gefunden. Nach einer abenteuerlichen Gangbarmachorgie einschliesslich Anschleppen und Feldwegfahrten stand er dann erstmal bei mir. Dann eine halbe Stunde tuckern lassen, dann Batterie aufladen und waschen. Und dann am nächsten Tag mit allzuschwachen Bremsen und roten Kennzeichen zum Händler gedüst. Weg ist der kleine, der mich jahrelang treu begleitet hat. *Winke Winke*

Neuer Wohnort, alter Wohnort

Und es begab sich zur Zeit der grossen Gebietsreform, dass auch unsere Gemeinde sich mit den Nachbargemeinden zu einer Grossgemeinde zusammenschloss. Nunmehr wohne ich nicht mehr in der Gemeinde Teicha, sondern in der Gemeinde Götschetal, Ortsteil Teicha. Yipee : ~

Also ab auf das Einwohnermeldeamt, um den neuen Perso abzuholen. Super. 5 Minuten hat es gedauert. Dann noch ab auf die KFZ-Zulassungstelle, um die Fahrzeugscheine umzuschreiben. Auch super. Zwei Stunden hat es gedauert, bis ich an der Reihe war. Nun kleben zwei billige Aufkleber mit der neuen Ortsbezeichnung über der alten Adressangabe. Das hätte man auch selber in 5 Minuten machen können…

Etwas Unterhaltsames hatte der Stadtbesuch dennoch. Ich hatte das Vergnügen zuzuschauen, wie eine Frau ihren BMW-Kombi zweimal rückärts gegen ein Vorfahrtsschild gerammt hat. Das erste mal beim seitlich Ausparken. Das zweite mal nach dem Abwürgen und dem Vergessen, dass das Auto auf einer Bergstrasse ohne Betätigung der Bremse nicht am Fleck stehen bleibt. : )

Eine Buchbinderei für das Binden des Diploms habe ich heute auch ausfindig gemacht. Ich hoffe nächste Woche das Drucken und Binden in Angriff nehmen zu können. Das hängt aber ganz von den Verbesserungsvorschlägen/Ergänzungen der Diplombetreuer ab. Wir werden sehen.

Musik von hinten

Nachdem der erste Versuch zwei zusätzliche Lautsprecher in die Blenden neben der Hutablage meines Autos durch die überdurchschnittlich herausragenden Hochtöner der JBL-Boxen fehlgeschlagen ist, habe ich mich am Wochenende noch einmal dazu durchgerungen, mich um ein Paar Lautsprecher zu bemühen. Leider gibt es keine stinknormalen Lautsprecherboxen mehr, welche keinen Hochtöner beinhalten. Somit habe ich mich nun doch für ein Paar Blaupunkt-Boxen entschieden, welche mit separaten Hochtönern geliefert werden. Die Tieftöner haben astrein gepasst, und schliessen gut mit der Blende ab, so dass eine komplette Abtrennung zum Kofferraum erfolgt. Somit steht ein sehr geräumiger Resonanzkörper — im Kofferraum eines Octavia kann man gut und gerne 5 Kellerleichen unterbringen — zur Verfügung. Die Hochtöner habe ich einfach neben die Gurtrückführungen gestellt, welche ich auch als Kabelkanal missbraucht habe.

Nun klingt auch die kürzlich erworbene Front Line Assembly – Artifical Soldier im Auto so, wie sie klingen soll. Kraftvoll. : )

Wenn man nicht weiter weiss…

…einfach mal fragen. Ich hatte das Problem, das das listings-Paket nur englische Überschriften und Titel fuer die Auflistungsuebersicht, als auch fuer die Auflistungen ansich vergeben hat. Ich habe mir dann einen abgegooglet, und als ich nicht weiterkam, mich bei de.comp.text.tex angemeldet. Und schon nach fuenf Minuten kam die Antwort, die mich noch einmal auf die Dokumentation verwies. : ) Nun, zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass mir die Doku nicht allzu uebersichtlich aussieht.

Hier noch einmal fuer die Ungeduldigen wie mich:

\renewcommand{\lstlistlistingname}{Auflistungsverzeichnis}
\renewcommand{\lstlistingname}{Auflistung}

Sollte man es nicht erwuenschen, dass Auflistungen in der Liste der Auflistungen erscheinen, einfach “nolol=true” als Auflistungsparameter mit angeben.

Indirekt verweist dieser Beitrag darauf, das ich immer noch am Diplom sitze, was sich bei diesem Wetter als nicht allzu prickelnd erweist. Momentan sind es 69 Seiten mit einfachen Zeilenabstand. Und wir naehern uns so langsam dem Ende.

Zu Gast bei Freunden

Am Wochenende habe ich mehr oder minder kurzfristig den Karsten und den Maurice im IT-Mecka der Hauptstadt – Berlin Adlershof – besucht, da wir uns schon sehr lange nicht gesehen hatten.

Zwar ist mein Tages-Nacht-Rythmus etwas durcheinander gekommen, aber es war schoen euch mal wieder zu sehen!