Gute “alte” Technologie

Wenn man mal wieder beim Backup seiner Daten auf DVD-RW sitzt, beschleicht einen schon manchmal das Gefühl des Unmutes. Die RW füllt sich, aber man kann keine Daten mehr löschen, ohne den “Silberling” gleich komplett zu formatieren. Da kommt einem doch die gute alte und vernachlässigte DVD-RAM in den Sinn, welche ohne viel Aufwand wie ein Wechseldatenträger benutzt werden kann. Von der Industrie vernachlässigt fristet Sie ein Schattendasein. Genau dieses Aussage wurde mir deutlich, als ich durch die halbe Stadt gefahren bin, um zwei DVD-RAM käuflich zu erwerben.

Zum Betrieb einer DVD-RAM muss diese mit einem Dateisystem versorgt werden. Im wahrscheinlichsten Fall mit UDF. Hier sollte man darauf achten, welches Betriebssystem welche Version des UDF-Dateisystems unterstützt. UDF 2.01 sollte im Bereich der Windows-Welt angebracht sein. Für das Lesen reicht das alle mal.

Weiterhin wird aber auch noch ein Treiber benötigt, welcher das Betriebssystem beim Behandeln der DVD-RAMs unterstützt. Wem Nero InCD zu globig und ressourcenhungrig ist, dem sei der Toshiba DVD-RAM-Treiber ans Herz gelegt. Dieser basiert auf dem Panasonic/Matsushita-Referenztreiber, und lässt sich auf fast jedem System installieren. Nach der Installation kann man den Autostart-Registry-Eintrag RAMASST.exe entfernen, da er nur für die “Deaktivierung” der Windows-XP-Brennfunktion verantwortlich ist. Klappt auch ganz gut ohne. Dann einfach – falls nicht herstellerseitig geschehen – die DVD-RAM formatieren, und auf gehts.

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